Lebensmittelvorrat: Was, wie viel, wie lagern?

Ein Lebensmittelvorrat ist die einfachste und wichtigste Vorsorge für zu Hause. Du brauchst keine Spezialausrüstung und kein Vorwissen. Wenn der Strom ausfällt, Schnee oder Hochwasser den Weg zum Supermarkt versperren oder du krank im Bett liegst, hast du genug im Haus. In diesem Ratgeber findest du, wie viel du brauchst, welche Lebensmittel sich eignen (vom Supermarkt-Klassiker bis zur gefriergetrockneten Fertigmahlzeit), wie du ohne Strom kochst und wie dein Vorrat frisch bleibt.

Stand der Recherche: November 2026. Preise und Herstellerangaben ändern sich, prüfe sie vor dem Kauf auf den verlinkten Seiten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ziel ist ein Vorrat für etwa zehn Tage. Fang mit drei Tagen an und baue ihn in Ruhe aus.
  • Kaufe vor allem das, was ihr ohnehin esst. Ein Vorrat, den niemand mag, verfällt ungenutzt.
  • Rechne Wasser ein, auch zum Kochen und für Trockennahrung. Etwa 2 Liter pro Erwachsenem und Tag.
  • Plane, wie du ohne Strom isst. Kalt essbare Sachen sind am einfachsten.
  • Rotation hält den Vorrat frisch: alt nach vorn, neu nach hinten, zweimal im Jahr prüfen.

Wie viel Vorrat ist sinnvoll?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) empfehlen einen Vorrat für etwa zehn Tage. Auf ernaehrungsvorsorge.de gibt es den Vorratskalkulator, der dir die Mengen für deinen Haushalt berechnet (1 bis 28 Tage, mit Kindern und Haustieren).

Als Richtwert nennen die amtlichen Unterlagen für eine Person und zehn Tage ungefähr:

  • 20 Liter Getränke (2 Liter pro Erwachsenem und Tag, für Kinder bis 12 Jahre etwa 1 Liter)
  • rund 3,3 kg Getreideprodukte, Brot und Kartoffeln (Nudeln, Reis, Haferflocken, Zwieback)
  • rund 4 kg Gemüse und Hülsenfrüchte (Konserven, Gläser)
  • rund 2,5 kg Obst und Nüsse
  • dazu Milch und Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Eier, Fette und Öle in kleineren Mengen

Die Mengen gehen von etwa 2.200 Kilokalorien am Tag aus. Die Liste wurde im Herbst 2025 überarbeitet, daher sind die Zahlen oben nur eine grobe Orientierung. Den aktuellen Stand und eine auf deinen Haushalt zugeschnittene Berechnung bekommst du im Kalkulator. Der Vorrat soll einige Tage ohne Einkauf überbrücken, nicht eine Selbstversorgung über Wochen ersetzen.

Starte klein: das Drei-Tage-Paket

Drei Tage decken die häufigsten Fälle ab: Stromausfall, Sturm, Krankheit, ein Unwetter. Wenn du pro Person etwa 6 Liter Wasser, einige Packungen Nudeln oder Reis, ein paar Dosen oder Gläser mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Eintopf, Brot oder Zwieback, Nüsse und etwas Süßes im Schrank hast, bist du schon gut dabei. Danach erweiterst du Woche für Woche um ein oder zwei Dinge beim normalen Einkauf.

Wasser: der Teil, den viele vergessen

Ohne Wasser nützt dir der beste Vorrat wenig. Plane die 2 Liter pro Person und Tag für Trinken und Kochen ein. Bei Hitze, Krankheit, Stillzeit und für Hunde, Katzen und andere Tiere brauchst du mehr. Wasser aus Flaschen im Keller reicht für den Anfang. Achte bei Trockennahrung (Reis, Nudeln, Linsen, gefriergetrocknete Gerichte) darauf, dass Zubereitungswasser zusätzlich nötig ist. Wie viel, steht auf der Packung.

Welche Lebensmittel eignen sich? Die Optionen im Vergleich

Es gibt nicht das eine richtige Notvorrat-Essen. Die meisten Haushalte fahren am besten mit einer Mischung: ein günstiger Grundstock aus dem Supermarkt, ergänzt um ein paar fertige Mahlzeiten für Tage, an denen du nicht kochen kannst oder willst.

1. Supermarkt-Klassiker: Nudeln, Reis, Haferflocken, Mehl

Das Rückgrat jedes Vorrats. Trockene Lebensmittel sind günstig, sättigen gut und halten bei richtiger Lagerung lange. Nachteil: Du brauchst Wasser und Energie zum Kochen. Geeignet sind Sorten mit kurzer Garzeit (Instant-Haferflocken, dünne Nudeln, Couscous, Bulgur, geschälte rote Linsen), weil sie Brennstoff sparen.

Tipp: Vollkornprodukte schmecken gut, enthalten aber mehr Fett und werden dadurch schneller ranzig. Für die lange Lagerung sind Weißmehl-Nudeln und Reis (außer Vollkornreis) robuster.

2. Dosen und Gläser

Gemüse, Hülsenfrüchte, Eintopf, Fisch, Obst: Konserven sind lange haltbar und sofort essbar, auch kalt. Dafür sind sie schwer und nehmen Platz weg. Sie eignen sich als Vorrat zu Hause, nicht für den Notfallrucksack. Prüfe Dosen auf Rost, Beulen und gewölbte Deckel, solche Konserven gehören in den Müll. Kaufe Eintöpfe und fertige Gerichte, die du auch kalt essen würdest, zum Beispiel Linsen- und Bohneneintopf, Ravioli oder Thunfisch.

3. Fertigsaucen, Tüten- und Instantgerichte

Fertige Pastasaucen im Glas, Tütensuppen, Instant-Nudeln und Kartoffelpüree-Pulver machen aus dem Basisvorrat in Minuten eine Mahlzeit. Sie sind günstig und leicht, aber oft salzig und nährstoffarm. Lies die Zubereitung: Viele brauchen mehr Wasser, als man denkt. Als Ergänzung sehr praktisch, als alleinige Ernährung über Tage nicht ideal.

4. Fertige Mahlzeiten im Glas oder Beutel (Beispiele: Löwenanteil, Express Menü)

Anbieter wie Löwenanteil verkaufen Eintöpfe und Currys in Gläsern, nach Herstellerangabe aus Bio-Zutaten und ungekühlt mindestens ein Jahr haltbar. Ein Glas wiegt etwa 570 Gramm. Beim Butter Chicken nennt der Hersteller 584 Kilokalorien pro Glas bei zwei Portionen und einen Preis von rund 10 Euro (Stand November 2026). Geöffnet halten die Gläser laut Hersteller mindestens drei Tage im Kühlschrank.

In dieselbe Kategorie gehört Express Menü: sterilisierte Fertiggerichte im Beutel, die ungekühlt gelagert werden (laut Hersteller bei 1 bis 30 °C) und nur erwärmt werden müssen. Die Haltbarkeitsangaben schwanken je nach Anbieter und Produkt, von mehreren Monaten ab Lieferung bis zu Werbeaussagen von bis zu 10 Jahren. Maßgeblich ist immer das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung.

  • Vorteile: schmeckt wie normales Essen, in wenigen Minuten warm, kein Zubereitungswasser nötig.
  • Nachteile: teuer. Ein Glas deckt nur etwa eine kleine Mahlzeit. Für 2.200 kcal am Tag bräuchtest du mehrere Gläser pro Person. Schwer, und nur etwa ein Jahr haltbar.
  • Geeignet als: Komfort-Ergänzung und für ein, zwei Tage ohne Kochen. Ob ein Gericht auch kalt gegessen werden kann, steht nicht bei jedem Produkt dabei. Prüfe das auf der Packung.

5. Tiefkühl-Fertiggerichte (Beispiel: PrepMyMeal)

Anbieter wie PrepMyMeal liefern tiefgekühlte Gerichte, nach Herstellerangabe mindestens sechs Monate tiefgekühlt und drei bis vier Tage im Kühlschrank haltbar, zu etwa 5 bis 6 Euro pro Portion (Stand November 2026). Das ist praktisch für den Alltag und für alle, die Fitness-Essen suchen.

Als Notvorrat taugen Tiefkühlgerichte nur eingeschränkt, weil sie Strom brauchen. Ein gut gefüllter Gefrierschrank hält die Kälte bei geschlossener Tür oft bis zu 48 Stunden. Danach muss alles aufgebraucht oder entsorgt sein. Bei einem Stromausfall isst du Tiefkühlgerichte deshalb als Erstes (siehe unten, “Reihenfolge”).

6. Gefriergetrocknete Trekkingnahrung und Notrationen

Gefriergetrocknete Gerichte (zum Beispiel von Trek’n Eat, EPA und anderen) sind leicht, brauchen keine Kühlung und halten je nach Hersteller und Produkt mehrere Jahre bis Jahrzehnte. Die Herstellerangaben unterscheiden sich stark, die Haltbarkeit steht auf der Packung. Typisch sind etwa 600 Kilokalorien pro Beutel Hauptgericht (Beispiel: Chili con Carne mit 648 kcal bei 180 Gramm). Du gibst Wasser dazu, meist heißes, und wartest einige Minuten.

  • Vorteile: sehr leicht, kompakt, sehr lange haltbar, ideal für den Notfallrucksack und die Evakuierung.
  • Nachteile: teuer pro Mahlzeit, du brauchst Wasser und meist eine Kochmöglichkeit, Geschmack und Sättigung sind Geschmackssache.
  • Geeignet als: Reserve für Rucksack und Auto, für Reisen und als Backup, wenn alles andere ausfällt.

7. Fertige Tages- und Wochenrationen

Es gibt Pakete, die eine Woche oder einzelne Tage abdecken, zum Beispiel 7-Tage-Notrationen auf Basis von Trekkingnahrung. Ein solches Paket wiegt für eine Person etwa 3,4 Kilogramm. Der Vorteil ist die Planungssicherheit, der Nachteil der Preis und die Menge. Rechne nach: Viele Pakete bestehen aus wenigen Hauptmahlzeiten zu je etwa 600 kcal und liefern deshalb weniger als die 2.200 kcal eines normalen Tages. Prüfe, wie viele Kilokalorien pro Tag wirklich enthalten sind und wie viel Wasser zur Zubereitung nötig ist.

8. Riegel, Nüsse, Trockenobst

Kompakte Energie für unterwegs und für Kinder: Müsliriegel, Nüsse, Nussmus, Trockenfrüchte, Zwieback, Schokolade. Sie brauchen keine Zubereitung, heben die Laune und eignen sich gut für den Rucksack. Nüsse und Nussmus haben viel Fett und sollten regelmäßig durchgetauscht werden.

Vergleich auf einen Blick

ArtKochen nötig?Wasser nötig?PreisGewichtHaltbarkeitBeste Rolle
Nudeln, Reis, Haferflockenjajasehr günstigmittellang, bei trockener LagerungGrundstock
Dosen und Gläsernein, kalt essbarneingünstigschwerlang, MHD beachtenGrundstock, sofort essbar
Fertigsaucen, Instantgerichteteilsjagünstigleichtmittel bis langErgänzung
Gläser und Beutel (z. B. Löwenanteil, Express Menü)Erwärmenneinteuerschwerje nach Produkt Monate bis Jahre, MHD beachtenKomfort, kurze Überbrückung
Tiefkühlgerichtejaneinmittel bis teuermittelnur mit StromErste 48 Stunden
Gefriergetrocknet, Rationenja, Wasser erhitzenjateuersehr leichtmehrere Jahre (Herstellerangabe)Rucksack, Reserve
Riegel, Nüsse, Trockenobstneinneinmittelleichtmehrere MonateEnergie, Kinder, Rucksack

Ein Beispiel: drei Tage ohne Strom

So kann ein einfacher Plan für eine Person aussehen. Er funktioniert mit kalter Küche oder mit einem Campingkocher im Freien:

  • Frühstück: Haferflocken mit H-Milch, Nüssen und Trockenobst, dazu Tee.
  • Mittag: Brot oder Knäckebrot mit Thunfisch, Hülsenfrüchten aus der Dose und Gemüse aus dem Glas.
  • Abend: Nudeln mit Fertigsauce und Gemüse (kurz kochen) oder Eintopf aus der Dose.
  • Zwischendurch: Riegel, Nüsse, Obst aus der Dose, Schokolade.
  • Trinken: mindestens 2 Liter pro Tag. Heiße Getränke wärmen und heben die Laune.

Kochen ohne Strom: so geht es sicher

  • Draußen kochen. Campingkocher, Gaskocher, Grill und Holzkohle gehören nach draußen (Balkon oder Terrasse). In geschlossenen Räumen entsteht geruchloses Kohlenmonoxid, das lebensgefährlich ist.
  • Nur Geräte benutzen, die du kennst. Übe vorher, wie dein Kocher funktioniert, und lagere genug Brennstoff.
  • CO-Melder und Rauchmelder gehören ins Haus, besonders wenn du improvisierst.
  • Brennpaste (wie beim Fondue) eignet sich für kleine Mengen im Wohnraum, wenn du gut lüftest und die Herstellerhinweise beachtest.
  • One-Pot-Gerichte sparen Brennstoff: kurz garende Zutaten wie Haferflocken, Couscous, Bulgur oder geschälte Linsen.
  • Herd und Backofen ausschalten, wenn der Strom ausfällt. Sonst droht Brandgefahr, wenn er plötzlich zurückkehrt.

Das BBK bietet außerdem ein Notfallkochbuch mit Rezepten zum Kochen ohne Strom an.

Stromausfall: in welcher Reihenfolge du isst

Wenn der Strom ausfällt, gilt: erst das, was schnell verdirbt. So bleibt der Vorrat für später übrig.

  1. Kühlschrank: Er hält die Kälte bei geschlossener Tür etwa 4 bis 6 Stunden. Iss zuerst Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Gekochtes und angebrochene Konserven. Ab etwa 4 °C vermehren sich Bakterien schneller. Ein Thermometer im Kühlschrank hilft.
  2. Gefrierschrank: Bei geschlossener Tür hält er die Kälte oft bis zu 48 Stunden, voll gefüllt länger. Ein Anstieg von -18 auf -12 °C ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung gesundheitlich unbedenklich, kann aber Geschmack und Konsistenz verändern. Angetautes Speiseeis wirfst du weg, rohe tierische Produkte erhitzt du nach dem Auftauen vollständig durch.
  3. Danach: haltbare Vorräte wie Brot, Konserven, Nudeln, Müsli.
  4. Im Zweifel entsorgen. Lassen sich Temperatur und Lagerdauer nicht mehr nachvollziehen, wirf es weg. Lebensmittelvergiftungen können schwer verlaufen.

Tipp: Gefrorene Wasserflaschen oder Kühlakkus im Kühlschrank halten die Kälte länger. Ein gut gefüllter Gefrierschrank bleibt ebenfalls länger kalt als ein leerer.

Lagern, rotieren, Schädlinge vermeiden

Richtig lagern

  • Trockene Lebensmittel wie Reis, Nudeln und Mehl kühl (höchstens etwa 21 °C), trocken und luftdicht lagern. Das schützt vor Feuchtigkeit, Schädlingen und Qualitätsverlust.
  • Dunkel und möglichst konstant temperiert: Vorratsschrank, Speisekammer, kühler Keller. Nicht neben Heizung oder Herd.
  • Konserven und Gläser sind nur sicher, solange sie unbeschädigt sind.

Rotation: alt nach vorn, neu nach hinten

  • Schreibe das Mindesthaltbarkeitsdatum groß auf Deckel oder Verpackung.
  • Stelle neue Ware hinter die ältere. Was bald abläuft, kommt auf den normalen Speiseplan und wird ersetzt.
  • Prüfe den Vorrat zweimal im Jahr, zum Beispiel bei der Zeitumstellung.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist keine Verfallsgrenze. Es sagt, bis wann der Hersteller die Qualität garantiert. Viele trockene und konservierte Lebensmittel sind auch danach noch gut. Prüfe sie mit Augen, Nase und Geschmack. Bei Lebensmitteln mit Verbrauchsdatum (frisches Fleisch, Fisch) isst du nach Ablauf nichts mehr.

Vorratsschädlinge

Motten und Käfer lieben Mehl, Nudeln, Müsli und Nüsse. Erste Anzeichen sind Löcher in Verpackungen, kleine Gespinste und krümelige Rückstände. Fülle neu gekaufte trockene Ware möglichst in dicht schließende Behälter aus Glas, Keramik oder stabilem Kunststoff um und kontrolliere regelmäßig. Befallene Vorräte wirfst du weg, alles andere füllst du um. Sprays und Verdampfer sind umstritten. Die Verbraucherzentralen empfehlen zuerst Reinigung, sichere Lagerung und regelmäßige Kontrollen.

Sonderfälle: das gehört zusätzlich in den Vorrat

  • Babys und Kleinkinder: Pulvernahrung, Gläschen, Windeln, abgekochtes oder abgefülltes Wasser, bei Flaschennahrung eine Sterilisiermöglichkeit.
  • Allergien und Unverträglichkeiten: glutenfreie, laktosefreie oder vegane Alternativen separat bevorraten. Prüfe die Zutatenliste jeder Fertigmahlzeit.
  • Diabetes und Dauermedikamente: Medikamente und Hilfsmittel für mindestens zwei Wochen, nach Absprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Traubenzucker für den Notfall.
  • Senioren und Pflegebedarf: weiche, leicht kaubare Kost, Trinkhilfen, Andickungsmittel falls nötig.
  • Haustiere: Futter und Wasser für mindestens zehn Tage, Medikamente, Streu oder Einstreu.
  • Gewohnheiten: Kaffee, Tee, Schokolade, Gewürze und etwas Besonderes für die Stimmung.

Die häufigsten Fehler

  • Zu viel von Dingen, die niemand isst. Der Vorrat verfällt, und im Ernstfall isst keiner ihn gern.
  • Ein einziger Riesenkauf. Besser: nach und nach beim normalen Einkauf aufbauen und rotieren.
  • Wasser vergessen, besonders das Zubereitungswasser für Trockennahrung.
  • Keine Kochmöglichkeit. Alles im Vorrat ist roh und braucht Strom oder Gas.
  • Dosenöffner vergessen. Auch Dosen mit Aufreißlasche können abreißen.
  • Nie kontrolliert. Zweimal im Jahr durchsehen, dann ist alles frisch.
  • Nur auf fertige Notrationen setzen. Sie sind teuer und decken oft weniger Kalorien ab, als man denkt.

Dein Startpaket: einkaufen in einer Stunde

  • Getränke: 6 Liter Wasser pro Person, dazu Tee oder Instantgetränke.
  • Basis: 2 Packungen Nudeln, 1 Packung Reis, 1 Packung Haferflocken, Zwieback oder Knäckebrot.
  • Dosen und Gläser: 3 bis 4 Dosen Hülsenfrüchte oder Eintopf, 2 Dosen Gemüse, 1 bis 2 Dosen Fisch, 1 Glas Obst.
  • Saucen und Extras: 2 Gläser Pasta-Sauce, Öl, Salz, Gewürze, Nussmus oder Nüsse, Schokolade.
  • Technik: Dosenöffner, Campingkocher mit Brennstoff, Feuerzeug, Topf, Taschenlampe.

Vorrat für deinen Haushalt berechnen

Wie viel für dich, deine Familie und deine Tiere sinnvoll ist, hängt von Alter, Gesundheit und Wohnort ab. Mit dem Vorsorgeplaner stellst du deinen Haushalt zusammen und bekommst Listen, die dazu passen. Er rechnet Haustiere mit ein und markiert Lebensmittel mit Haltbarkeitsdatum. Alles bleibt im Browser auf deinem Gerät.

Mein Tipp: Gefriergetrocknet einlagern und vergessen

Wenn ich mich für eine Sache entscheiden müsste, wären es getrocknete und gefriergetrocknete Lebensmittel. Egal ob als fertige Gerichte, als fertige Tagesrationen oder als Großpackungen nur mit den Zutaten (Gemüse, Fleisch, Reis, Obst, die du selbst kombinierst): Das ist für mich die sinnvollste Lösung.

Der Grund ist die Haltbarkeit. Du kannst es einlagern und mindestens zehn Jahre vergessen, die Hersteller geben meist zehn Jahre und mehr an, und gut verschlossen und kühl gelagert hält es nach meiner Einschätzung oft noch länger. Dazu kommt das Gewicht: Gefriergetrocknetes ist deutlich leichter als Gläser, Beutel wie bei Express Menü oder Dosen, und passt auch in den Notfallrucksack.

Ja, es ist die teuerste Variante. Aber du kaufst einmal, lagerst es weg und musst nicht ständig rotieren und nachkaufen. Dafür brauchst du Wasser und eine Möglichkeit, es zu erhitzen, plane das ein.

Mein Weg wäre eine Mischung: ein günstiger Grundstock aus dem Supermarkt (Nudeln, Reis, Dosen) für die ersten Tage und den Alltag, dazu eine Langzeitreserve aus Gefriergetrocknetem. Gläser und Beutel (Löwenanteil, Express Menü) sind für mich Komfort für zwischendurch, nicht der Kern des Vorrats.

Jonas, Nature-Base

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine allgemeine Orientierung und keine medizinische oder rechtliche Beratung. Bei Krankheiten, Allergien oder besonderem Bedarf sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Offizielle Hinweise der Behörden gehen vor. Die Nennung von Marken ist keine Werbung und keine Empfehlung. Herstellerangaben wurden nicht unabhängig geprüft.

Ähnliche Beiträge